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Neues Gartenhaus - JT Gebäudereinigung und Volksbank ermöglichen Finanzierung

Freuen sich über das neue Gartenhaus: 1. Reihe (v. l.) Alea, Josephine, Alisa, Selim und Raffael, 2. Reihe (v. l.) Bernd Krimp (Geschäftsfüher), Renate Krause-Krimp (beide JT-Gebäudereinigung), Kita-Leiterin Yvonne Weinrich, Ralf Großegödinghaus (Kreisgeschäftsführer DRK Bielefeld) und Sebastian Milse (Filialeiter Bielefelder Volksbank eG)

Im Oktober 2012 wurde die DRK-Kita Abenteuerland in Sennestadt eröffnet. Nach und nach werden die Einrichtung und Ausstattung in und um die Kita herum vervollständigt und ausgebaut. Das jüngste Projekt ist die Anschaffung eines Gartenhauses. Hier sollen vor allem die Fahrzeuge und Sandspielzeuge der Kinder aufbewahrt werden. Die Anschaffung wurde durch Spenden der JT Gebäudereinigung und der Bielefelder Volksbank eG, Zweigniederlassung Sennestadt, ermöglicht.

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde übergaben die Sponsoren Bernd Krimp, Geschäftsführer JT Gebäudereinigung und  Sebastian Milse, Niederlassungsleiter Bielefelder Volksbank eG, Zweigniederlassung Sennestadt, das Gartenhaus offiziell seiner Bestimmung. Die Bielefelder Volksbank hatte sich an der Anschaffung mit einer Spende in Höhe von 500 Euro beteiligt. Die Firma JT Gebäudereinigung sorgte für eine kostengünstige Anschaffung und finanzierte den fachgerechten Aufbau. Darüber hinaus kaufte Bernd Krimp Pinsel, Holzlasur und Farbe. Den Anstrich organisieren in den nächsten Wochen freiwillige Eltern der Kita.

DRK-Kreisgeschäftsführer Ralf Großegödinghaus freut sich über die Unterstützung: „Wir kooperieren intensiv mit den Unternehmen in Sennestadt“. Für die Finanzierung der Kita Abenteuerland ist der DRK Kreisverband Bielefeld e. V. weitestgehend selbst aufgekommen. Man sei daher in Zeiten knapper öffentlicher Kassen zunehmend auf Initiativen der lokalen Wirtschaft angewiesen.

Kita-Leiterin Yvonne Weinrich ergänzt: „Der Name unserer Kita klingt nicht nur schön, er ist auch Programm“. Von daher arbeite man in der Einrichtung laufend an der Verbesserung des Spiel- und Lernumfeldes für die Kinder.

In der DRK-Kita Abenteuerland lernen und spielen rund 50 Kinder, davon 18 im Alter von unter drei Jahren.

Christina-Carolin Rempe

 

DRK-Kita Abenteuerland eröffnet Labor

Noah (4, links) bereitet Kresse für das elektronische Mikroskop vor, Kamil (5, Mitte) beobachtet mit der Lupe, Erzieherin Bozena Dragon leitet den Versuch

Kinder forschen mit Begeisterung

Erzieherinnen und Kinder der DRK-Kita Abenteuerland haben feierlich das neue Kita-Labor eingeweiht. Dort forschen derzeit bis zu 8 Kinder im Alter von 4 bis 5 Jahren regelmäßig zu naturwissenschaftlichen Themen – Tendenz steigend. Der überwiegende Teil der Kinder in der im Oktober 2012 eröffneten Einrichtung ist drei Jahre oder jünger. Dennoch sei das Interesse auch der jüngeren Mädchen und Jungen an Experimenten sehr groß, erläutert  Kita-Leiterin Yvonne Weinrich: „Die  Kinder können es kaum erwarten, endlich im Labor forschen zu können“.

Kamil (5), Leonie (5), Sophie (4) und Noah (4) lernen von Erzieherin Bozena Dragon Spannendes zum Magnetismus

Einrichtung und Materialien wie ein Leuchttisch oder verschiedene Magnetspiele konnten mit Unterstützung der benachbarten Firma Piening GmbH angeschafft werden. Geschäftsleiter Erik Schröder freut sich über die Begeisterung der Kinder: „Die kleinen Forscher werden die Ingenieure, Techniker und Naturwissenschaftler von morgen sein“.

Im Labor selbst herrscht konzentrierte Arbeitsatmosphäre. Schon auf den ersten Blick kann man erkennen, dass hier Besonderes passiert: Am Eingang hängen Laborkittel in Kinder- und Erwachsenengrößen. Elektronische Mikroskope und Notebooks, Reagenzgläser, Lupen, Magnete, Sanduhren – für kleine und große Forscher bleiben hier keine Wünsche offen. Herzstück des Labors ist der große Leuchttisch. Die Mädchen und Jungen legen dort Formen in verschiedenen Farben und Größen zu geometrischen Figuren. Andere bauen aus diesen Formen mit magnetischen Kugeln und Stäben dreidimensionale Gebilde.

Erzieherin Bozena Dragon, zuständig für den Fachbereich „Naturwissenschaft, Experimente und Technik“ und studierte Umweltschutztechnikerin,  erläutert: „Die Kinder haben bereits gelernt, wie ein Magnet arbeitet. Heute erfahren sie, wie Magnetkraft dabei helfen kann, etwas zu konstruieren“.  

Dabei sei nicht das Ziel, den Mädchen und Jungen etwas „beizubringen“. Wichtig sei, ihnen Ideen und Material an die Hand zu geben. Lernprozesse seien besonders erfolgreich, wenn die Kinder sie selbst gestalten und ihre eigenen Erfahrungen machen könnten: „Die Begeisterung und Neugierde der Kinder sind grenzenlos“.

Forschen wie die Großen: Erzieherin Bozena Dragon (rechts) zeigt Kamil (5, Mitte) und Noah (4, links) eine Fliege unter dem elektronischen Mikroskop

Zurzeit forschen die Kinder der DRK-Kita Abenteuerland einmal in der Woche zu einem konkreten Thema im Labor. Sie haben schon einiges zu den Themen Wasser, Sauerstoff oder Sprudelgase gelernt. Dabei gewinnen die Kinder ihre Erkenntnisse aus ganz alltäglichen Vorgängen. „In einem Versuch haben die Kinder festgestellt, dass Blumen zum Wachsen Licht benötigen. Der Begriff der „Photosynthese“ ist jetzt kein Fremdwort mehr für sie“, erzählt Bozena Dragon stolz.

Im Sommer werden die ersten Kinder auf die Schule vorbereitet. Mit zunehmendem Alter der Mädchen und  Jungen in der Kita soll das Angebot im Fachbereich „Naturwissenschaft, Experimente und Technik“ schrittweise ausgeweitet werden.

Christina-Carolin Rempe