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Hunde-Einmaleins für Kita-Kinder | Kinder der DRK Kita Abenteuerland lernen den richtigen Umgang mit Hunden | Bürgerstiftung fördert

Keine Angst vor Hunden: Sozialpädagogin Tina Pahl (links) und Kita-Leiterin Yvonne Weinrich (rechts) wollen Verantwortungsbewusstsein und Sozial-kompetenz schulen. Für Luis (4), Louise (5), Lilly (5), Maria (3) und Charlotte (3, von links) ist Plutos Besuch das Highlight der Woche.
Ganz schön mutig: Luis (4) traut sich schon, Pluto zu streicheln.
Langsam Vertrauen aufbauen: Charlotte reicht Pluto sein Leckerli auf einem Löffel.

„Kommt Pluto heute wieder“? Für 20 Kinder der DRK Kita Abenteuerland ist zurzeit der Tag, an dem die Labrador-Pudel-Mischung zu Besuch in die Kita kommt, das Highlight der Woche. Sie nehmen an einem Kurs teil, der sie im Umgang mit Hunden schulen soll. „Sie lernen dabei, Verantwortung zu übernehmen und fördern ihre Sozialkompetenz“, weiß Kita-Leiterin Yvonne Weinrich.

Vierbeiner sind tolle Spielgefährten und Familientiere. Oft aber lassen die Wohnsituation einer Familie oder die Berufstätigkeit beider Eltern die Anschaffung nicht zu. Ende 2017 hatte das Familienzentrum des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) daher erstmalig einen Hundekurs für Kita-Kinder angeboten, der von den Eltern finanziert wurde. Dank einer Förderung der Bielefelder Bürgerstiftung in Höhe von 1.000 Euro konnte die Kita jetzt mit einem neuen dreimonatigen Kurs starten. Mitmachen dürfen die Drei- bis Sechsjährigen im 14-tägigen Rhythmus, je fünf Kinder je Kleingruppe.

Tina Pahl, Sozialpädagogin und Fachkraft für tiergestützte Intervention bei der Sentana Stiftung, vermittelt spielerisch einfache Grundregeln im Umgang mit Hunden. „Die Kinder lernen zunächst, wie ein Hund über seine Körpersprache kommuniziert.“ Etwa dass man ihm zur Begrüßung nicht direkt über das Gesicht wuschelt, sondern lieber vorsichtig am Rücken streichelt. Dass er weggeht, wenn ihm eine Situation nicht gefällt. Aber auch, was Hunde brauchen, um sich wohlzufühlen.

Bei der Bielefelder Bürgerstiftung hat sich Jutta Schattmann für das Projekt stark gemacht: „Die Kinder lernen im Umgang mit dem Hund Fürsorge und Verantwortungsbewusstsein“. Unsichere Kinder werden nach und nach mutiger und können so ihr Selbstvertrauen stärken. Einfache Spiele lockern die Distanz. Leckerlis wandern auf Löffeln von einem Kind zum anderen und Pluto wartet geduldig, bis das letzte Kind in der Reihe ihm den Löffel reicht.

„Das schafft Vertrauen“, sagt Pahl, die den achtjährigen Rüden im Alter von zwei Jahren zum Therapiehund ausbilden ließ.

Zwischenzeitlich hat sogar Pluto genug von dem Gewusel um ihn herum und zieht sich in eine Ecke zurück. Sofort ermahnen sich die Kinder gegenseitig, nicht hinterherzugehen. „Das sind Lernerfahrungen, die ich super finde“, freut sich Pahl. Die Kinder seien bestrebt, Pluto für sich zu gewinnen, erzählt Weinrich: „Man kann den Kindern am Gesicht ablesen, wie es Klick macht, wenn Pluto so unmittelbar auf ihr Verhalten reagiert“.

In der 2012 eröffneten DRK Kita Abenteuerland nimmt die Naturpädagogik im Rahmen eines Konzeptes seit eineinhalb Jahren einen besonderen Stellenwert ein. Die Mädchen und Jungen eignen sich durch Experimente Kenntnisse der heimischen Tier- und Pflanzenwelt an und lernen naturwissenschaftliche Zusammenhänge kennen. Im neu gegründeten Wald-Wichtel-Club können Kinder in einer Kleingruppe intensive Naturkontakte erleben. Seit 2016 bekommt die Kita zu Ostern Besuch von Hühner-Küken, die die Kinder versorgen und streicheln dürfen.

 

Gesund und munter in der DRK Kita Abenteuerland Bielefelder Bürgerstiftung unterstützt mit dem Projekt „Fit durch Frühstück“

Schnippeln unter Aufsicht der Kooperationspartner: Luis (4, v. l.), Yvonne Weinrich, Nina (5), Lilly (5), Jutta Schattmann (hinten, v. l.), Meike Haagen-sen (beide Bielefelder Bürgerstiftung) und Anneke Kensy (IPE)

Im Abenteuerland geht es geschäftig zu: Kinder zupfen Trauben vom Stängel, zerkleinern Äpfel und Bananen. In einer großen Schüssel werden Quark, Milch und Agavendicksaft verrührt. Daneben stehen Schüsseln mit Müsli, Sonnenblumenkernen und Kleie. Auch einige Eltern haben sich eingefunden, um gemeinsam mit dem Nachwuchs ein gesundes Frühstück zuzubereiten.

„Gesunde Lebensweise muss nicht kompliziert sein“, sagt Kita-Leiterin Yvonne Weinrich. Sie möchte die Themen Ernährung und Bewegung noch tiefer in ihrem Kita-Alltag verankern. In fünf monatlichen Treffen sollen Kinder und Eltern viel über Ernährung lernen und darüber, wie man gesunde Frühstückssnacks selbst herstellen kann. Dabei stehen Obst, Gemüse, leckere Aufstriche und bunte Brotspieße auf der abwechslungsreichen Speisekarte. Geliefert werden die Lebensmittel stets frisch von Feinkost Buschmann.

Weißbrot ohne Rinde, Toast mit Marmelade oder gar eine leere Butterbrotdose sind für Erzieherinnen und Erzieher ein häufiger Anblick. Vielen Kindern ist ein regelmäßiges, abwechslungsreiches und vor allem gemeinsames Essen fremd. „Sie haben beispielsweise noch nie einen Apfel oder eine Möhre gegessen“, erzählt Weinrich. Nicht selten essen Kinder alleine, teilweise auch vor dem Fernseher, Computer oder Smartphone. „Die Kinder ernähren sich nicht nur ungesund, sie bewegen sich auch zu wenig“.

Die Folge: Übergewicht, aber auch Verhaltensauffälligkeiten und Wahrnehmungsstörungen. Grund genug für Weinrich und ihr Team, das gesunde Frühstück um ein Bewegungsangebot zu erweitern. Kindertherapeutin Anneke Kensy vom Institut für psychomotorische Entwicklungsförderung (IPE) bereitet dabei spezielle Bewegungslandschaften vor.

In einem abschließenden Beratungsgespräch sollen Eltern alltagspraktische Bewegungstipps erhalten. In zwei Kleingruppen können insgesamt 11 Kinder spielerisch neue Bewegungserfahrungen machen, etwa auf einer wackeligen Weichbodenmatte zu balancieren oder eine Sprossenwand hochzuklettern.

Unterstützt wird die Kita mit einer Förderung in Höhe von 1.000 Euro im Rahmen des Projekts „Fit durch Frühstück“ der Bielefelder Bürgerstiftung. 2012 an Schulen in ganz Bielefeld gestartet wurde es 2016 auf Kitas erweitert, zunächst in Stieghorst. Jetzt sollen Sennestädter Kitas folgen. "Ich wünsche mir, dass die positiven Erfahrungen, die die Kinder in diesem Projekt mit gesunder Ernährung machen, in die Familien hineingetragen werden“, sagt Projektleiterin Jutta Schattmann. Kita-Leiterin Yvonne Weinrich freut sich über die Anschub-Finanzierung. Wenn es nach ihr geht, soll das Projekt im zukünftigen Familienzentrum Abenteuerland dauerhaft fortgeführt werden.

Einen guten Start in unserer DRK Kita


Ein neues Kita-Jahr hat begonnen. Die ersten aufregenden Tage sind von der Eingewöhnung der neuen Kinder geprägt. Für viele Kinder war es die erste Trennung von zu Hause. Wir helfen den Kindern dabei, dass sie in unserer Kita „ankommen“ und sich wohlfühlen – jedes in seinem Tempo. Wir verfügen über gut ausgebildete Erzieherinnen und Erzieher mit viel pädagogischer Erfahrung und Empathie. Daher sind wir zuversichtlich, dass die Eingewöhnung mit Unterstützung von Eltern und Familien gut gelingt.

Auch die älteren Kinder mussten sich wieder an den Tagesablauf mit seinen Regeln erinnern. So manches ist über die Ferien in Vergessenheit geraten. Daher ist der Beginn des Kita-Jahres für alle Kinder und Eltern, aber auch für die Mitarbeitenden eine aufregende Zeit.

Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrem Engagement unterstützen – bei Festen und Veranstaltungen, im Elternbeirat und mit Ihren guten Ideen. Wir haben für Ihre Fragen und Anregungen, aber auch für Sorgen, Nöte oder Kritik immer ein offenes Ohr.

Wir wünschen allen Kindern und ihren Familien einen guten Start ins neue Kita-Jahr!

 

Spielerisch zu mehr Mut und Selbstbewusstsein - In der DRK Kita Abenteuerland lernen schon die Jüngsten Selbstbehauptung und ein bisschen Karate

Starten mit ihrem Raumschiff: Leonhard (v. l.), Luisa und Johanna fliegen mit Waldemar Jürgensmann zu fremden Planeten.
So entspannt liegt es sich in einer engen Bärenhöhle: Leonhard (v. l.), Luisa, Waldemar Jürgensmann, Johanna und Emma.
Sich sammeln und ganz ruhig werden: Während Leonhard (2 Jahre, 2. v. l.) noch etwas blinzeln muss, sind Emma (v. l.), Johanna und Luisa schon ganz bei sich.

Gerade noch sind die Kinder der DRK Kita Abenteuerland fröhlich durcheinander durch die Turnhalle gewuselt. Jetzt stehen die Mädchen und Jungen ganz still in einer Reihe und warten auf die Begrüßung ihres Trainers. Waldemar Jügensmann steht der Gruppe gegenüber und begrüßt sie: „Rei“. Routiniert strecken die Kids ihre Arme, führen sie über Kreuz vor den Körper, legen diese an die Körperseite, verbeugen sich und erwidern den Gruß. Hinknien, Augen schließen, ruhig werden, mit den Händen ein Dreieck formen, aufstehen und sich wieder voreinander verbeugen: Jetzt kann es endlich losgehen.

In diesem Jahr hat die Einrichtung des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) das Selbstbehauptungs- und Bewegungsprogramm „Löwenstark“ neu im Angebot. Erstmalig sind auch die Jüngsten im Alter von zwei bis vier Jahren mit von der Partie. Eine derart junge Gruppe ist auch für Jürgensmann Neuland. Der zweite Vorsitzende des Karate-Clubs Sennestadt verfügt über so manche Übungsleiterlizenz, unter anderem für Bewegungsförderung in Kitas und Gewaltprävention. Vor allem aber über viel Erfahrung und ein gutes Händchen dafür, wie man den Nachwuchs spielerisch in Bewegung bringen kann.

Auf ihrer Reise durchs Weltall etwa landen die Kids auf Planeten, wo man nur rückwärts oder auf Zehenspitzen laufen kann. Sie zwängen sich hinter einer Weichbodenmatte durch eine Gletscherspalte oder flüchten sich in eine Bärenhöhle aus dicken Turnmatten. Auch wenn Jürgensmann immer wieder Elemente des Karate in das Programm einfließen lässt, geht es ihm nicht darum, Karatenachwuchs zu gewinnen. „Kinder lernen in Bewegung, für sie gibt es nichts Wichtigeres“, sagt er.

Deswegen will er ihnen die Freude an Bewegung nahebringen, aber auch Werte wie Hilfsbereitschaft, Respekt und Mut. „Egal ob sie zum Karate, zum Ballett oder zum Fußball gehen – Hauptsache, sie bewegen sich“.

Eine Motivation, die Yvonne Weinrich teilt. Es gebe verschiedene, oft eher kurz angelegte Selbstbehauptungsprogramme, insbesondere für Vorschulkinder, erzählt die Kita-Leiterin. Mit dieser Gruppe startete man auch Anfang des Jahres im Abenteuerland mit einem Angebot über zehn Wochen. „Wir möchten das Thema nachhaltig bei den Kindern verankern“, sagt sie. Deswegen habe man das Programm in Richtung Löwenwelpen erweitert. „So kommen die Kinder im Laufe ihrer Kitazeit zweimal mit dem Thema in Berührung“. Die Erfahrung zeige jetzt, dass einige Spiele für die Allerkleinsten im Alter von zwei Jahren noch etwas komplex seien. Im nächsten Jahr werde es daher zwei Durchläufe geben, einen für die Vorschulkinder und einen für die Drei-bis Vierjährigen.

 

Raus in die Natur: Waldwochen in der DRK Kita Abenteuerland

Der Wald ist nicht nur ein Ort der Naturerfahrung, sondern einfach ein wunderbarer Spielplatz.

Bereits zum dritten Mal sind die Kinder der Kita Abenteuerland des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in ihren „Waldwochen“ auf Entdeckungsreise durch die Natur gegangen. Bei überwiegend trockenem Sommerwetter haben die Mädchen und Jungen der „Füchse“, „Tiger“ und „Mäuse“ jeweils eine unvergessliche Woche im Wald erlebt.

Die Kids eroberten und entdeckten den Wald mit allen Sinnen. Sie balancierten auf Baustämmen, gruben ihre Hände in die Walderde und entdeckten dabei allerlei Krabbeltiere wie Asseln oder Käfer. Oder haben einfach den würzigen Waldduft gerochen und den Geräuschen gelauscht. Am Bach konnten sie Flussgarnelen beobachten, Staudämme bauen oder ein bisschen im und am Wasser planschen. Selten blieb dabei ein Kind trocken – das machte aber nichts, denn die Eltern hatten für genau diese Fälle Wechselwäsche für ihre kleinen Forscher mitgegeben.

Der Wald ist ein idealer Ort, an dem die Kinder ihren Bewegungs- und Forscherdrang ausleben können. Dazu gibt es viel frische Luft und im Spiel wird das soziale Miteinander der Gruppe gestärkt. Grund genug für Yvonne Weinrich und ihr Team, Waldwochen trotz des großen organisatorischen Aufwands immer wieder anzubieten. „Die Kinder entwickeln immer sehr schnell richtig gute Ideen zum Spielen mit Naturmaterialien“, erzählt die Kita-Leiterin. Die Großen entdeckten schnell, dass sich auch mit Blättern und Tannenzapfen wunderbar Kaufladen spielen lässt.

Klar, dass sich die Kinder dabei an Regeln halten mussten: In Sichtweite bleiben, keinen Müll liegenlassen, auf kleine Tiere achten. „Die Kinder erleben die Natur hautnah und lernen, dass sie behutsam damit umgehen müssen“, sagt Weinrich.

Und auch wenn die Kleinen einmal aufgrund eines Regenschauers klitschnass und verfroren in der Kita angekommen seien: „Für die Kinder sind unsere Waldwochen immer ein tolles Erlebnis“.

Im Abenteuerland sind die Küken los

Kükenbesuch bei den Tigern: Lucy (v. l.), Noa und Rojwin streicheln vorsichtig das Küken, das ihnen von Erzieherin Ina Salinger gezeigt wird.
Ist das süß! Aber noch können sich Levia (v. l.) und Amira nicht so richtig entscheiden, ob sie das Flaumbällchen auch anfassen wollen.
Ganz fasziniert betrach-ten Emma (v. l.), Luisa und Sweva den fedrigen Gast.

Pünktlich vor dem Osterfest besuchten zehn Küken die DRK Kita Abenteuerland. Die Kinder freuten sich riesig über die tierischen Mitbewohner und erlebten dabei Natur pur. Der nur wenige Tage alte flauschige Nachwuchs wurde samt einem Eimer mit speziellem Futter von Bernd Rüdiger Kösters, Vorsitzender des Rassegeflügelzuchtvereins Brackwede, in sein vorübergehendes Kita-Zuhause gebracht. Bereits vor zwei Jahren hatte er erstmals das Küken-Projekt in der Einrichtung des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) ermöglicht.

In diesem Jahr konnten es sich die Küken in einem extra besorgten Gitterstall gemütlich machen. Kita-Leiterin Yvonne Weinrich ernannte für jede Kita-Gruppe eine „Küken-Beauftragte“, die für einen sorgsamen Umgang der Kinder mit dem Nachwuchs verantwortlich war. Fortan waren die kuscheligen Kleinen die Attraktion in der Kita. Diese sollten natürlich nicht unter der ungewohnten Aufmerksamkeit leiden. „Wir haben Verhaltensregeln aufgestellt“, erzählt Weinrich, „zum Beispiel leise sein, nicht küssen und vorsichtig anfassen“. Im Flur sorgte ein rot-weißes Baustellenband dafür, dass die Kinder dem dort aufgestellten Stall samt Federvieh nicht zu sehr auf die Pelle rückten.

Täglich schauten je zwei Küken im Morgenkreis der Mäuse-, Tiger- und Füchse-Gruppe vorbei. Ganz vorsichtig durften die Kinder die Federbällchen auf die Hand nehmen und streicheln. Lebendige Tiere zu erleben sei für Kinder immer etwas Besonderes, resümiert Weinrich. „Dabei lernen sie, Rücksicht zu nehmen und Respekt vor Lebewesen zu haben, fürsorglich zu sein und Verantwortung zu übernehmen“. Erstmals rundeten Bastelnachmittage für Eltern und Kinder das Projekt ab. Rechtzeitig vor Ostern entstanden hier wunderschöne Hühnerpuzzle und selbst genähte Küken aus Fellstoff.

Das Thema Natur nimmt im Abenteuerland einen besonderen Stellenwert ein. Das weitläufige Außengelände mit eigenem Wald lädt die Kinder täglich dazu ein, Natur hautnah zu erleben.

Einmal jährlich finden Waldwochen statt. Aber auch der Kita-Alltag ist voll von Gelegenheiten, gemeinsam mit den Kindern über die kleinen und großen Wunder der Natur zu staunen. „Dann reden wir über Dinge, die die Kleinen interessieren. Beispielsweise, was Schneeflocken sind, wieso Herbstlaub bunt ist oder woher der Müll kommt.“

 

Oster-Zeit ist Bastel-Zeit

Sie benötigen Gipsbinde, Luftballons und Wasser.
Gipsbinde überlappend auf dem Ballon feststreichen.
Luftballon aus der Gips-Eierschale entfernen
Hier einige Dekorations-Ideen

Bald schon steht Ostern vor der Tür. Nicht nur Kindern, sondern auch Erwachsenen bereitet es Freude, wenn farbenfrohe Osterdekoration das Zuhause schöner macht. Diese gemeinsam mit den Kindern zu basteln, macht jede Menge Spaß! Und ganz nebenbei vergeht die Zeit bis zum Fest wie im Flug.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Kindern viel Freude mit dem Bastel-Tipp Ihrer DRK Kitas:

Osternest im Gips-Ei

Sie benötigen

  • Gipsbinde (aus der Apotheke)
  • Kleine Luftballons
  • Dekomaterial wie Ostergras, Moos, Rinde, Eier, Zweige, kleine Blumen, Osterdeko, …
  • Wasser

Vorbereitung

  • Gipsbinde in etwa 4 x 4 cm große Stücke schneiden
  • Wasser in ein Schälchen füllen
  • Dekomaterial bereitlegen

So geht´s

  • Luftballon zur gewünschten Größe aufblasen und verschließen
  • Gipsbindenstücke in Wasser tauchen und überlappend auf der unteren Hälfte des Luftballons verstreichen
  • Etwa drei bis vier Schichten übereinanderkleben
  • Etwa eine Stunde trocknen lassen
  • Luftballon entfernen, bei Bedarf vorher die Luft rauslassen (mit Schere den Knoten aufschneiden)
  • Die so entstandene Gips-Eierschale kann jetzt nach Lust und Laune befüllt und dekoriert werden.

Schon fertig!

 

Was tun, wenn das Wetter schlappmacht?


Ja, es ist Winter, also eigentlich… Wenn man sich umhört, scheint dieser Winter allerdings einen besonderen Namen zu haben: „Mistwetter“. Was tun mit den lieben Kleinen, wenn es kalt ist und der Wind den Regen in Böen über die Straßen peitscht? Wenn es draußen früh dunkel und ungemütlich ist und überhaupt?

Schlechtes Wetter ist kein Grund, den lieben langen Tag oder gar ein ganzes Wochenende in der Wohnung zu verbringen. Wozu gibt es schließlich wetterfeste Kleidung und warme Stiefel? Daher das Wichtigste vorab: Raus mit Ihnen und Ihren Kindern an die frische Luft! Damit tun Sie sich selbst, besonders aber Ihren Sprösslingen richtig Gutes. Draußen spielen bei Wind und Wetter stärkt den Körper Ihres Kindes. Erkältungen drohen eher dann, wenn sich ihr Kind hauptsächlich drinnen aufhält und nicht abgehärtet ist. Von der Bewegung profitieren Knochen, Muskeln, das Gehirn, der Gleichgewichtssinn und die Durchblutung. Das gemeinsame Spiel im Freien macht Spaß und fördert das Miteinander. Und wie schön, wenn der Nachwuchs abends ausgeglichen, zufrieden und ausgepowert ins Bett fällt!

Ihnen fehlen die Ideen und der Spielplatz um die Ecke ist längst schon ein alter Hut? Ein Grund mehr, einmal den Park zu besuchen. Erklären Sie Ihrem Kind, wie sich die Natur im Laufe des Jahres verändert und warum der kleine See um die Ecke jetzt zufriert. Suchen Sie gemeinsam Stöcke, Steine, Regenwürmer und Schnecken im Wald. Denken Sie sich lustige Namen für Pfützen aus, bevor Sie mit Anlauf hineinhüpfen. Fangen und trinken Sie Regentropfen oder erfinden Sie Regenlieder. Gemähte Felder und Wiesen bieten jetzt viel Platz zum Toben oder zum Drachensteigen. Im Tierpark Olderdissen kann man auch im Winter viele Tiere bestaunen. Anschließend gibt es nichts Schöneres, als mit Mama und Papa nach einem Spaziergang oder Toben im Freien auf der Couch bei warmen Tee oder Kakao zu kuscheln und das Lieblingsbuch zu lesen.

Was aber tun, wenn es draußen stürmt, regnet oder schneit und die Welt mal wieder untergeht? Ein Klassiker: Mit Decken und Kissen, mit Tischen, Stühlen und Kommoden ein dunkles, geheimnisvolles Versteck bauen. Oder einen großen Karton nehmen, anmalen und anschließend ein gemeinsames Picknick im neuen Haus veranstalten. Die Sonne will sich nicht zeigen? Malen Sie sie doch mit Fingerfarben an die Fenster! Die meisten Kinder backen auch für ihr Leben gern – nicht zuletzt deshalb, weil man die Reste vom leckeren Teig am Rührlöffel und in der Schüssel anschließend immer abschlecken darf. Soll es etwas ruhiger zugehen, bieten sich Brettspiele an. Schlechtes Wetter ist auch ideal, um mal wieder eine Geschichte vorzulesen oder sich sogar selbst eine auszudenken. Malen, Basteln, mit dem Lieblingsspielzeug spielen – oft finden Kinder auch selbst eine Beschäftigung.

Fällt Ihnen und Ihrem Nachwuchs die Decke auf den Kopf? Bielefeld hat vieles zu bieten, das nicht immer teuer ist: Besuchen Sie die Sparrenburg, das Naturkundemuseum, die Kunsthalle, das Puppentheater oder das Bauernhausmuseum. Auf den Internet-Seiten finden sich häufig spezielle Angebote für Kinder und Eltern. Wer es sportlich mag, kann sich auf der Oetker-Eisbahn, im Schwimmbad, beim Bowlen oder auf verschiedenen Indoor-Spielplätzen austoben. Sie werden sehen, der Winter ist gar nicht lang genug, um alles auszuprobieren. Aber der nächste kommt bestimmt!